KI-Beratung und Strategie
Vom ersten Anwendungsfall zum Zielbild
Welche Aufgaben eignen sich für KI? Welches Werkzeug passt? Und wie wird daraus ein Plan, der zum Unternehmen passt? Diese Seite erklärt, was KI-Beratung und KI-Strategie leisten – mit einem kurzen Readiness-Check, der zeigt, wo Sie beginnen sollten.
Einordnung
Beratung und Strategie – was ist der Unterschied?
Beratung beantwortet konkrete Fragen: Wo hilft KI in unseren Abläufen? Welches Werkzeug ist geeignet? Was müssen wir beim Datenschutz bedenken? Am Ende stehen Entscheidungen für einzelne Vorhaben.
Strategie denkt weiter: Was soll KI im Unternehmen in zwei, drei Jahren leisten? In welcher Reihenfolge gehen wir vor? Wer ist verantwortlich? Am Ende stehen ein Zielbild und eine Roadmap.
In der Praxis greift beides ineinander. Kleine Unternehmen können mit einzelnen Anwendungsfällen beginnen und die Strategie aus den Erfahrungen entwickeln. Größere Organisationen brauchen früher einen gemeinsamen Rahmen.
- Zielbild und RoadmapStrategie
- WerkzeugauswahlBeratung
- AnwendungsfälleBeratung
- AusgangslageBestand, Daten, Regeln
KI-Readiness
Wo stehen Sie? Der KI-Readiness-Check
Zehn kurze Fragen zu fünf Feldern: Anwendungen, Datenquellen, Abläufe, Kompetenzen und organisatorische Voraussetzungen. Nicht, um zu bewerten, sondern um sinnvoll zu beginnen – das Ergebnis zeigt, welches Feld sich als Nächstes anbietet.
Orientierung, keine Bewertung. Der Check ersetzt keine Bestandsaufnahme vor Ort und keine rechtliche Prüfung – ENTDECKE.digital bietet keine Rechtsberatung an. Ihre Antworten werden nur in Ihrem Browser ausgewertet, nicht gespeichert und nicht übertragen.
Alle Fragen als Text
- Wissen Sie, welche KI-Werkzeuge im Unternehmen bereits genutzt werden? (Nein · Ungefähr · Ja, auch inoffizielle)
- Gibt es ein zentral verwaltetes, freigegebenes KI-Werkzeug? (Nein · Einzelne Lizenzen ohne zentrale Verwaltung · Ja)
- Ist klar, wo das Wissen des Unternehmens liegt – und ist es aktuell? (Eher nicht, vieles liegt verstreut · Teilweise · Ja, mit Verantwortlichen je Ablage)
- Sind Berechtigungen und Freigaben in den Ablagen aufgeräumt? (Nein oder unbekannt · In Teilen · Ja, regelmäßig überprüft)
- Sind wiederkehrende Aufgaben bekannt, bei denen KI helfen könnte? (Noch nicht gesammelt · Einige Ideen · Ja, gesammelt und priorisiert)
- Ist festgelegt, woran Sie Erfolg messen wollen? (Nein · Grob · Ja, je Anwendungsfall)
- Wie sicher nutzen die Mitarbeitenden KI heute? (Kaum Erfahrung · Sehr unterschiedlich · Viele nutzen KI sicher)
- Gibt es Personen, die andere bei KI-Fragen unterstützen könnten? (Nein · Einzelne Interessierte · Ja, benannt)
- Gibt es Regeln für den KI-Einsatz? (Nein · Mündlich oder lückenhaft · Ja, schriftlich und bekannt)
- Ist geklärt, wer über KI-Werkzeuge entscheidet und wer einzubeziehen ist? (Nein · Teilweise · Ja, inklusive Datenschutz und Mitarbeitervertretung)
Methode
Anwendungsfälle nach Nutzen und Aufwand ordnen
Gibt es mehr Ideen für KI als Zeit, hat sich eine einfache Nutzen-Aufwand-Matrix bewährt: Was viel bringt und schnell umsetzbar ist, kommt zuerst. Wie die Matrix funktioniert – mit einem durchgehenden Beispiel –, zeigt Prozesse analysieren: Potenziale bewerten.
Bei KI-Anwendungsfällen lohnt es sich, drei Fragen zusätzlich zu stellen: Liegen die nötigen Daten in brauchbarer Form vor? Wie schwer wiegt ein Fehler – und lässt sich das Ergebnis vor der Verwendung prüfen? Ein Fall mit hohem Nutzen, aber ohne prüfbares Ergebnis gehört eher in die Planung als an den Anfang.
Leitfragen
Fragen, die eine gute KI-Beratung klärt
Unabhängig davon, wer berät: Diese Fragen sollten am Ende beantwortet sein.
Wo liegt das Potenzial?
Welche wiederkehrenden Aufgaben kosten heute viel Zeit – und eignen sie sich für KI-Unterstützung, oder reicht eine klassische Automatisierung?
Welches Werkzeug passt?
Assistent im Browser, KI in Microsoft 365 oder eine eigene Lösung: Entscheidend sind Datenlage, vorhandene Lizenzen, Verträge und die Frage, wo die Daten verarbeitet werden.
Welche Risiken bestehen?
Datenschutz, Vertraulichkeit, fehlerhafte Ergebnisse, Abhängigkeit von einem Anbieter. Die DSK-Orientierungshilfe gibt Prüfpunkte für Auswahl und Einsatz.
Sind die Voraussetzungen da?
Aufgeräumte Ablagen und Berechtigungen, klare Regeln und geschulte Mitarbeitende. Für Copilot sind Freigaben in SharePoint und OneDrive besonders wichtig (Microsoft Learn). Was das konkret heißt, zeigt Microsoft 365 Copilot.
Woran messen wir Erfolg?
Eingesparte Zeit, bessere Qualität, zufriedenere Mitarbeitende – vorher festlegen, was sich verbessern soll.
KI-Strategie
Wie eine KI-Strategie entsteht
Eine KI-Strategie ist kein dickes Dokument, sondern eine gemeinsame Antwort auf wenige Fragen. Ein bewährter Ablauf in fünf Schritten:
Ausgangslage erfassen
Welche Werkzeuge werden genutzt, welche Lizenzen sind vorhanden, wie sind Daten und Berechtigungen organisiert?
Ziele festlegen
Was soll KI leisten – Entlastung, Qualität, neue Angebote? Und was ausdrücklich nicht?
Anwendungsfälle auswählen
Mit der Nutzen-Aufwand-Matrix zwei oder drei Vorhaben für den Anfang bestimmen.
Rahmen und Verantwortung klären
Richtlinie, Rollen, Datenschutz und Beteiligung der Mitarbeitervertretung – mehr dazu unter KI im Unternehmen.
Roadmap und Überprüfung
Reihenfolge, Zuständigkeiten und feste Termine, an denen Ergebnisse ausgewertet und Ziele angepasst werden.
Rollout
Vom Pilot in die Breite
Eine Strategie wird erst mit einem Rollout wirksam. Wie die Phasen bei Ihnen aussehen könnten, zeigt der KI-Einführungs-Explorer.
Anwendungsfälle priorisieren
Zwei, drei Vorhaben mit hohem Nutzen und überschaubarem Aufwand.
Pilotgruppen bilden
Wenige Personen aus verschiedenen Bereichen, mit je einem Key User.
Verantwortung festlegen
Wer verantwortet Plattform, Richtlinie, Assistenten und Schulung?
Ausbauphasen planen
Breite Einführung, dann Integrationen und Automatisierung – mit festen Auswertungsterminen.
Leistung
Unser Beratungsangebot
Einzeln buchbar – unabhängig von anderen Angeboten. Rechtliche Prüfungen übernehmen wir nicht; wir bereiten sie technisch und organisatorisch vor.
Potenzialanalyse und Use-Case-Workshop
Gemeinsam Anwendungsfälle sammeln und priorisieren.
KI-Readiness-Check
Bestandsaufnahme der fünf Felder mit Ihnen – ausführlicher als der Online-Check, mit konkreten nächsten Schritten.
Werkzeuge vergleichen und auswählen
Werkzeugarten und konkrete Angebote anhand Ihrer Anforderungen gegenüberstellen – herstellerneutral.
Datenschutz- und Risikofragen strukturieren
Prüfpunkte vorbereiten – als Grundlage für Ihre Rechts- und Datenschutzberatung.
Strategieworkshop, Zielbild und Roadmap
Ziele, Reihenfolge und Verantwortung gemeinsam festlegen.
KI-Plattform auswählen und einführen
Zentrale Plattform herstellerneutral auswählen, einrichten und einführen.
Häufige Fragen
Brauchen wir eine KI-Strategie, bevor wir anfangen?
Nicht zwingend. Ein guter Anfang sind klare Regeln und wenige Anwendungsfälle. Spätestens wenn mehrere Abteilungen eigene Werkzeuge einführen wollen, hilft ein gemeinsames Zielbild.
ChatGPT, Copilot oder etwas anderes – was ist besser?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Es hängt davon ab, wo Ihre Daten liegen, welche Lizenzen Sie haben, welche Aufgaben unterstützt werden sollen und welche vertraglichen Zusagen der Anbieter macht. Den Unterschied der Werkzeugarten zeigt der Vergleich der KI-Werkzeuge.
Übernehmen Sie auch die rechtliche Prüfung?
Nein. Rechts- und Datenschutzfragen strukturieren wir als Vorbereitung, die verbindliche Bewertung gehört zu Ihrer Rechts- oder Datenschutzberatung.
Können wir die Beratung einzeln buchen?
Ja. Bestandsaufnahme, Strategie, Richtlinien, Plattformauswahl und Schulungen sind einzeln buchbar – unabhängig von ENTDECKE/premium oder ENTDECKE ONE.
Sie haben eine konkrete Idee für KI?
Beschreiben Sie uns kurz Ihr Vorhaben. Wir schlagen vor, womit Sie beginnen – Bestandsaufnahme, Strategie oder ein erster Pilot. Telefon 07131-618726-0.